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Veranstaltungs-Ticker

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24. Tag der Passionszeit, 28. März 2025

„Gut, dass wir einander haben, 
gut, dass wir einander sehn,
Sorgen, Freuden, Kräfte teilen
und auf einem Wege gehn.“
So heißt es  in einem Lied von Manfred Siebald aus dem Jahr 1990.
Mein lieber Freund, Gemeindepädagoge Joachim Strauch, als ich noch in Nordhessen Pfarrer war, hat es da manches Mal mit uns gesungen. Gestern war es riesig gut, dass wir Irina hatten. Denn wir trafen uns zu den Perlen des Glaubens, Erwachsene, zwei Kinder auch dabei, und perlten fröhlich darauf los,
es ging alles gut, ich erzählte so einiges zur Bedeutung der Perlen, wir hörten dazwischen Lieder an, Regina verwöhnte uns mit einem wunderbaren Kuchen, wir alle waren beschäftigt. Und dann kam der entscheidende Moment: die letzte Perle war aufgefädelt, die Perle der Auferstehung, gefolgt von einer letzten von sechs Perlen der Stille. Und es galt das Armband zuzubinden. Und das war gar nicht so leicht. Ja, von wegen, schnell mal Doppelknoten gemacht und gut ist – der Doppelknoten zog sich immer wieder auf!! Aber wir hatten Irina in unserer Mitte, eine Frau aus der Ukraine, mit ihrer Tochter und Enkelin nach Ausbruch des unsäglichen Krieges hierher nach Emmelsbüll gekommen. Sie war Erzieherin für seelisch besonders beeinträchtigte Kinder in der Ukraine und ist zugleich eine sagenhafte Tüftlerin: Geht nicht gibt es bei ihr nicht. Und sie nahm ihr Armband, bewegte die Finger ziemlich flott hin und her, es entstanden Knoten, die aber anders waren als
unser klassischer Doppelknoten, dann schob sie die goldene Gottesperle noch über die Knoten, zog das Armband an und – es hielt! Wir probierten noch eine Weile selber – das müssen wir doch auch schaffen, gibt's ja wohl nicht!!! – aber die meisten, so auch ich, kapitulierten bald und kamen zu Irina, schauten ihr über die Schulter, wie sie das macht, sie machte es uns langsamer vor, aber so richtig erklären geschweige denn nachmachen könnte ich es jetzt noch immer nicht. Aber was soll ich sagen – das Armband hielt. Und hält noch immer. Es hat funktioniert.
Gut, dass wir Irina haben! Eben: gut, dass wir einander haben in einer Familie, in einer Gemeinde, als Schwestern und Brüder:
Genau so hat sich das der liebe Gott auch gedacht.
Wie heißt es noch in dem Lied:
„Keiner, der nur immer jubelt;
keiner, der nur immer weint.
Oft schon hat uns Gott in unsrer
Freude, unsrem Schmerz vereint.
Keiner trägt nur immer andre;
keiner ist nur immer Last.
Jedem wurde schon geholfen;
jeder hat schon angefasst.“
Bleibt behütet!

LOSUNG
DES TAGES

Losung für heute:

Gott der HERR hat mir das Ohr geöffnet. Und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück.
Jesaja 50,5

Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.
Lukas 10,39

© Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine

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